Gemeinsam für den Schutz unserer Heimat Ennepetal


Wir setzen uns mit Nachdruck gegen illegale Rodungen ein und fordern Transparenz sowie Naturschutz, um die Lebensqualität unserer Nachbarschaft zu bewahren. Der Bergfried (das Waldgebiet inmitten der Siedlung Büttenberg) wurde 1999 durch eine Klarstellungssatzung gegenüber der ihn umgebenden Bebauung abgegrenzt und zum Außenbereich erklärt. Neben der Berücksichtigung des Naturschutzes und einer Erhöhung der Lebensqualität für die Anwohner war dies ein Riegel gegen spekulative Bebauungsabsichten. Dies war um so notwendiger, da die Bebauungsdichte am Büttenberg bereits zu diesem Zeitpunkt bereits sehr hoch war. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

Selbstdarstellung der Stadt Ennepetal

Biodiversität, Natur- & Artenschutz, Nachhaltigkeit

„Zunehmende Versiegelung, Zerstörung und Beeinträchtigung der natürlichen Lebensräume tragen dazu bei, dass unsere Umwelt immer stärker an heimischen Tier- und Pflanzenarten verarmt und aus dem Gleichgewicht gerät. Oft können schon kleine und wenig aufwendige Maßnahmen die Umwelt direkt vor unserer Haustür spannender, vielfältiger und ökologisch wertvoller gestalten. Neben Anregungen und Tipps zur Förderung der biologischen Vielfalt geben wir Informationen z. B. zu den Themen Baumschutz, Heckenrückschnitt und Amphibienschutzmaßnahmen. Ergänzend dazu setzen wir uns für Nachhaltigkeitsthemen wie Fairtrade-Stadt Ennepetal und Recycling-Initiativen (z. B. Korkensammlung) ein.“


Durchlesen tut sich das schon mal sehr gut, das Problem ergibt sich nur daraus, dass Worte nicht zu Veränderungen im Verhalten führen. Der Bergfried beweist, das in Ennepetal das Gegenteil gelebt wird.

Wir setzen uns für den Erhalt des geschützten Außenbereichs in Ennepetal ein

Zu Veränderungen führen nur Handlungen. Hierzu zählen jedoch leider auch Rücksichtslosigkeit und illegale Verhalten. Besonders schlimm wird es, wenn politische Entscheidungen im Rat bzw. in den Ausschüssen durch die Verwaltung der Stadt beeinflusst werden, wenn in den Beschlussvorlagen

  • Desinformationen oder
  • qualitativ verbesserungsfähige Informationen enthalten sind bzw.
  • die Vorlagen durch Dritte von außen beeinflusst sind.
Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus.

Die Bürgerinitiative kämpft gegen illegale Rodungen und fordert Transparenz sowie Naturschutz zum Schutz der Interessen der Anwohner.

Gemeinsam für den Schutz unserer Heimat und nachhaltige Natur, Schutz des geschützten Außenbereichs

Unsere Bürgerinitiative kämpft für Transparenz, Naturschutz und die Interessen der Anwohner in Ennepetal, Verhinderung illegaler Rodung und unnötiger Bebauung zur Erhaltung wertvoller Naturflächen und Lebensqualität. Unsere Forderungen enthalten, was die Stadt sich selbst ins Stammbuch geschrieben hat.


Die „Genehmigung“ zur Durchführung eines Bauprojekts im April 2025 durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung mit einem Umsatzwert von € 35 Mio. und mehr bei gleichzeitiger Vernichtung eines Waldes von deutlich mehr als 10.000 qm und Aufhebung der Klarstellungssatzung weist eine Größenordnung auf, von der die Bürger von Ennepetal erwarten durften, informiert zu werden. Uns sind solche Informationen nicht bekannt.

Forderung nach Transparenz und Förderung von Transparenz

Wir fordern Offenheit bei Planungen, damit Anwohner frühzeitig informiert und beteiligt werden. Derartige Ergebnisse wären bei rechtzeitiger Einbindung der Anwohner nicht entstanden.

Stärkung der Gemeinschaft

Zusammenhalt der Bürger, um gemeinsam für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einzutreten. So soll es wieder aussehen.

Erhaltung der Lebensqualität

Die Bürger von Ennepetal müssen zusammenstehen, um gemeinsam für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einzutreten. So wie oben abgebildet sollte der Bergfried in der Zukunft wieder aussehen.

Unser Bürgerprotest richtet sich gegen die illegale Waldrodung und die geplante massive Bebauung eines durch die Klarstellungssatzung der Stadt Ennepetal geschützten Außenbereichs (den Bergfried). Ohne vorherige Information der Anwohner wurden vom Eigentümer in der zweiten Dezemberhälfte 2025/ersten Januarhälfte 2026 rund 18.500 qm Grundstück durch Blitzrodungen für ein spekulatives Bauprojekt vorbereitet, das ca. 9.000 qm Wohnraum schaffen sollte. Unterstützt durch wen auch immer auf kommunaler Ebene und/oder Kreisebene versucht die Stadt, das Projekt gegen den Willen der betroffenen Anwohner durchzusetzen. Unsere Initiative setzt sich für Transparenz, Naturschutz, Wohnqualität und die Rechte der Einwohner ein. Die Stadt Ennepetal begrüßt – warum auch immer – diesen Wohnungsbau und versucht das Projekt mit allen Mitteln durchzusetzen, dabei interessiert nicht, ob der Wohnraum bezahlbar ist und/oder den Bedürfnissen des Wohnungsmarktes in Ennepetal Rechnung trägt.

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